Tiergesundheit
Nachweis des West-Nil-Virus im Landkreis Aschaffenburg

Am Mittwochabend wurde bei einem Vogel - genauer gesagt bei einer Kohlmeise - in Karlstein am Main das West-Nil-Virus amtlich festgestellt.

Das West-Nil-Virus wird hauptsächlich von Stechmücken zwischen wildlebenden Vögeln übertragen. Mücken können es allerdings auch auf den Menschen und andere Säugetiere wie vor allem Pferde übertragen.

Eine Infektion des Menschen verläuft in rund 80 Prozent der Fälle symptomlos. Treten doch Symptome auf, sind diese oftmals mit einem fiebrigen, grippalen Infekt vergleichbar. Schwere Verläufe - etwa mit Hirnhaut- oder Gehirnentzündung - sind selten und betreffen insbesondere ältere Menschen mit Vorerkrankungen. In aller Regel heilt das West-Nil-Virus komplikationslos aus. Zum Schutz vor einer Infektion empfiehlt sich die Vermeidung von Mückenstichen - etwa durch das Tragen langärmeliger und heller Kleidung, durch die Verwendung von Repellents und durch die Vermeidung von Mückenbrutplätzen wie unbedeckten Wasserbehältnissen in der Wohnungsnähe. Grundsätzlich gilt natürlich, dass tot aufgefundene Tiere nicht ohne Handschuhe angefasst werden sollten.

Bei Vögeln bleibt die Infektion in den meisten Fällen ebenfalls symptomlos. Allerdings gibt es hochempfindliche Arten - wie Sperlingsvögel, Greifvögel und Eulenarten - bei denen es zu Gleichgewichtsstörungen, Zittern, Flugunfähigkeit und auch zum Tod kommen kann. Bei einem Verdacht auf das West-Nil-Virus können tote Vögel nach Rücksprache mit dem Veterinäramt direkt dort abgegeben werden.

Auch bei Pferden kommt es nur selten zu Symptomen. Diese wären beispielsweise eine körperliche Schwäche, Zittern, Stolpern, Lähmungen und allgemein eine gestörte Bewegungskoordination, ausgelöst durch eine Entzündung der Hirnhäute oder des Gehirns. Pferde sind aber wie auch der Mensch so genannte Fehlwirte, weshalb von ihnen wiederum keine Infektionsgefahr ausgeht. Soweit ein Pferd Symptome zeigt, sollte der Kontakt zur betreuenden tiermedizinischen Praxis aufgenommen werden. In betroffenen Regionen empfiehlt die Ständige Impfkommission für Veterinärmedizin zur Vorbeugung eine Impfung der Pferde.

Die Infektion mit dem West-Nil-Virus, egal ob beim Menschen oder einem Tier, ist in Deutschland melde- beziehungsweise anzeigepflichtig.

Das Virus wurde erstmals 1937 im West-Nil-Distrikt in Uganda festgestellt. In Europa trat es erstmals in den 1960er Jahren in Frankreich auf und hat sich seit den 1990er Jahren global verbreitet. In Deutschland wurde das Virus erstmals Ende August 2018 bei einem toten Bartkauz in Halle an der Saale nachgewiesen. Der erste Virusnachweis in Bayern erfolgte am 12. September 2018 ebenfalls bei einem verendeten Bartkauz aus einem Wildpark im Landkreis Ebersberg.

Aktuelle Nachweise des West-Nil-Virus werden vor allem in den nord- und ostdeutschen Bundesländern gemeldet - mit einer Häufung in und um Berlin. Anfang August erfolgte ein weiterer Nachweis auch in Mannheim.

Weitere Informationen werden auf der Homepage des Landkreises unter der Kurz-URL www.veterinaeramt-ab.de veröffentlicht.

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