Convenartis-Programm erstes Halbjahr 2025
Kabarett und Musik für jeden Geschmack
Wertheim – Eine bunte Programm-Mischung aus verschiedenen Genres der Kleinkunst präsentiert der Convenartis Kunstverein im ersten Halbjahr 2025. Karten sind ab jetzt erhältlich.
Den Anfang macht am 11. Januar die irische Folk-Band Dhalias Lane. Vor über zehn Jahren waren die fünf Musiker zum letzten Mal zu Gast und so dürfen sich die Liebhaber von irisch-keltischer und Weltmusik über das Wiedersehen freuen. Oder die Gruppe und ihre mythische Musik neu entdecken. Hierbei verschmelzen der Zauber der keltischen Musik mit seinen traumhaften Balladen und mitreißenden Tänzen
mit gefühlvollen Eigenkompositionen, orientalen und mittelalterlichen
Elementen sowie südländischen Einflüssen zu einem musikalischen Gesamtkunstwerk.
Wer schon immer mal wissen wollte, ob – und gegebenenfalls wie - übernatürliche Wahrnehmung funktioniert, der kann dies am 18. Januar bei der Veranstaltung mit dem „Seher“ Lars Ruth lernen, der sich selbst als „ehrlicher Scharlatan“ bezeichnet und die Zuschauer bei Elementen aus den Bereichen Wahrsagen, Traumdeuten und Hypnose dazu bringt zu hinterfragen, ob sie ihren Sinnen trauen dürfen.
„Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an!“ Mit diesem wenig mitfühlenden Ratschlag ist das Programm der bayerischen Kabarettistin Franziska Wanninger betitelt, das sie am 25. Januar präsentiert. Der Abend verspricht „eine kurzweilige Melange von erfrischender Ehrlichkeit“. Der Ansporn der mit dem bayerischen Kabarettpreis und dem Prix Pantheon ausgezeichneten Autorin ist, widrige Umstände in herrlich komische Geschichten zu verwandeln.
„Gerade jetzt“ findet die Liedermacherin Annika von Trier ist die Zeit, das sie mit ihrem Akkordeon, das sie einst auf einer Ostberliner Straße fand, sprachspielerische und gesellschaftspolitische Lieder präsentiert. In diesen singt sie über die Überforderung durch ständige Erreichbarkeit und Themen wie die Wohnungsnot. Die Wertschätzung der Lebenszeit und die Liebe zur Natur sind ihr dabei ein Anliegen. Im Convenartis wird sie am 8. Februar zu Gast sein.
Musikalisch geht es am 22. Februar mit den Bluesanovas weiter, die mit „Welcome to the 21th century“ begrüßen. Drei Mal hat das Quintett schon den „German Blues Award“ gewonnen und als Support-Act 2022 auf der Deutschland-Tournee von Eric Clapton mitgewirkt.
Zurück in die fränkische Heimat führt dann am 8. März Christoph Maul, vielen als Sitzungspräsident der Veitshöchheimer Fastnacht bekannt. „Live und ungeprobt“ – so der Titel seines Programms – wird er dem Wertheimer Publikum beweisen, dass er auch außerhalb der fünften Jahreszeit für amüsante Abende sorgt.
Nicht weniger unterhaltsam, aber deutlich politischer wird das Programm des Kabarettisten Martin Zingsheim werden, der am 22. März zum zweiten Mal bei Convenartis gastiert. „Irgendwas mache ich falsch“, denkt er und wird doch viel richtig machen, wenn er scharfzüngig die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage beleuchtet.
Der April ist der Theater-Monat, in dem die hauseigene Schauspielgruppe „GewölbeGaukler“ unter Regie von Bernadette Latka die Zuschauer mit ihrem neuen Stück unterhält. Dabei wird es bei den Aufführungen am 4. und 5. sowie am 11. und 12. April in diesem Jahr recht schaurig und blutrünstig. Denn zur Aufführung kommt „Sweeny Todd oder der Barbier als Mörder“, worin die alte Londoner Legende von dem grundbösen Frisör in der Fleet Street erzählt wird. Doch natürlich wird bei allem Grusel die humorige Komponente, für die das Ensemble bekannt ist, nicht fehlen.
Ein weiteres Mal bluesig wird es am 3. Mai, wenn Linda Schmelzer & Band auf ihrer Pearls-Tour in Wertheim Station machen Als „weiße Frau mit schwarzem Timbre und Power-Blues-Stimmer“ wird die Sängerin beschrieben, die in der deutschen Blues-Szene eine feste Größe ist.
„An guten Tagen mache ich dir die Königin der Nacht“ verspricht die Komödiantin Hildegart Scholten, die einen besonderen Faible für Oper hat und nun „Klassik im Duett anbietet“, also eine Mischung aus Oper und Kabarett. Man darf gespannt sein, was die Zuschauer am 17. Mai erwartet.
Ein ganz anderer, scharfzüngiger Humorist schließt mit seinen Lieder das erste Halbjahr am 31. Mai ab. Georg Kreisler. Natürlich nicht selbst, schließlich ist er 2011 verstorben, sondern in Person von Viktor Plumettaz. Dem Cellist, Komponist und Kabarettist ist es ein Anliegen, in seinem Programm „Ein Narr gibt Antwort“ die Philosophie Kreislers in die heutige Zeit zu tragen.
Karten für alle Veranstaltungen sind an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online über die Homepage convenartis.de und an der Abendkasse erhältlich. Vergünstigte Karten können im Voraus können jeweils vor und während der Veranstaltungen im Convenartis-Keller erworben werden.
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